Georgien und Zypern gründen gemeinsames Schifffahrtskomitee

Georgien und Zypern gründen gemeinsames Schifffahrtskomitee

Wie das georgische Wirtschaftsministerium mitteilte, haben sich Georgien und Zypern darauf geeinigt, ein gemeinsames Schifffahrtskomitee zu gründen.

Die Leiterin der georgischen Seeverkehrsbehörde Tamar Ioseliani traf sich zuvor mit dem stellvertretenden zypriotischen Schifffahrtsminister Vassilios Demetriades, um Möglichkeiten zur Verbesserung der maritimen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zu erörtern.

Ioseliani besuchte auch Mitglieder der zyprischen Schifffahrtskammer und Columbia Ship Management, eine der größten Reedereien des Landes, die georgische Seeleute beschäftigt.

Die Parteien besprachen die Probleme, die während der Coronavirus-Pandemie im Schifffahrtssektor gelöst werden müssen, sowie die ausgezeichneten Ergebnisse Georgiens in Bezug auf die Rotation und Impfung georgischer Seeleute.

Das georgische Wirtschaftsministerium erklärte, dass die georgische Seite daran interessiert sei, von den Erfahrungen Zyperns bei der Entwicklung eines maritimen Knotenpunkts zu lernen und die Möglichkeit einer Ausweitung von Partnerschaften in den Bereichen maritime Ausbildung, Forschung und Innovation zu prüfen.

Die Parteien betonten, dass Georgien in den letzten zehn Jahren erhebliche strukturelle Verbesserungen in den Bereichen maritime Ausbildung, Zertifizierung und Häfen erzielt hat.

Die außenpolitischen Beziehungen zwischen Zypern und Georgien werden als zypriotisch-georgische Beziehungen bezeichnet. Zypern erkannte die Unabhängigkeit Georgiens im Dezember 1991 nach dem Zerfall der Sowjetunion an. Die beiden Länder unterzeichneten 1992 ein formelles Protokoll über die Aufnahme diplomatischer Beziehungen, die am 9. Juli 1993 aufgenommen wurden. Zypern hat eine Botschaft in Athen, Griechenland, die das Land in Georgien vertritt. Georgien richtete 2005 eine Botschaft in Nikosia ein und Vladimir Konstindinidi, der derzeitige Botschafter, legte 2009 sein Beglaubigungsschreiben vor.

Am 22. November 1998 unterzeichneten die beiden Länder ein Handelsabkommen. Beide Länder sind Vollmitglieder des Europarats, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa und der Welthandelsorganisation.

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