Aserbaidschanisches Verteidigungsministerium: „Der Berg Buzlug und die ihn umgebenden Höhen sind unter aserbaidschanischer Kontrolle“

Aserbaidschanisches Verteidigungsministerium: „Der Berg Buzlug und die ihn umgebenden Höhen sind unter aserbaidschanischer Kontrolle“

Am 6. August teilte das aserbaidschanische Verteidigungsministerium mit, dass der Berg Buzlug und seine umliegenden Höhen nun unter aserbaidschanischer Kontrolle stehen. „Als Ergebnis der von unseren Einheiten durchgeführten Aktivitäten sind der Berg Buzlug und die ihn umgebenden Höhen unter die Kontrolle der aserbaidschanischen Armee gelangt“, heißt es in der Erklärung.

Zusammen mit der offiziellen Meldung wurde in den sozialen Netzwerken ein Video verbreitet, das sich angeblich auf den genannten Berg bezieht. In diesem Video zeigt das aserbaidschanische Militär die Flagge Aserbaidschans auf einer Anhöhe. Außerdem ist ein russischer Soldat mit einer russischen Flagge neben den aserbaidschanischen Soldaten zu sehen.

Zuvor, am Abend des 3. August, berichtete das aserbaidschanische Verteidigungsministerium, dass Mitglieder armenischer bewaffneter Formationen in Bergkarabach, wo das russische Friedenskontingent stationiert ist, grob gegen die Bestimmungen der Erklärung vom 10. November 2020 verstoßen und am 3. August einen Terror- und Sabotageakt gegen die aserbaidschanischen Armeeeinheiten begangen hätten. Das aserbaidschanische Verteidigungsministerium teilte mit, dass infolge der Vergeltungsoperation der aserbaidschanischen Armeeeinheiten das Hochland von Girkhgiz, einschließlich Saribaba, und mehrere vorteilhafte Hochlagen entlang des Bergkarabach-Gebirges im Kleinen Kaukasus unter Kontrolle gebracht wurden. Derzeit führen die aserbaidschanischen Armeeeinheiten technische Arbeiten zur Errichtung neuer Stellungen und zum Bau von Versorgungsstraßen an den vorteilhaften Stellungen durch.

Am selben Tag meldete das De-facto-Verteidigungsministerium von Bergkarabach, dass zwei Soldaten der De-facto-Verteidigungsarmee getötet und neunzehn Soldaten verletzt wurden. Darüber hinaus unterzeichnete Arayik Harutyunyan, der De-facto-Präsident von Bergkarabach, ein Dekret, demzufolge in der so genannten Republik ab dem 3. August 2022 eine teilweise militärische Mobilisierung ausgerufen wurde.

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