Nationaler Sicherheitsdienst Armeniens untersucht Beteiligung eines armenischen Staatsbürgers am Anschlag auf die Krim-Brücke 

Nationaler Sicherheitsdienst Armeniens untersucht Beteiligung eines armenischen Staatsbürgers am Anschlag auf die Krim-Brücke 

Die armenische Generalstaatsanwaltschaft hat sich im Zusammenhang mit Berichten über die angebliche Beteiligung eines armenischen Staatsbürgers an dem Anschlag auf die Krim-Brücke an den Nationalen Sicherheitsdienst (NSS) der Republik gewandt. Die Staatsanwaltschaft hat die vom russischen Föderalen Sicherheitsdienst (FSB) verbreiteten Berichte geprüft. 

Da diese Meldungen Informationen enthalten, die auf eine offensichtliche Straftat hindeuten, leitete die armenische Generalstaatsanwaltschaft sie an die Ermittlungsabteilung des Nationalen Sicherheitsdienstes weiter und wies sie an, die Frage der Einleitung eines Strafverfahrens zu klären. 

"Im Rahmen der rechtlichen Mechanismen, einschließlich der internationalen Rechtshilfe, werden die armenischen Ermittlungsbehörden die Umstände des Vorfalls konsequent aufklären. Die Generalstaatsanwaltschaft der Republik wird zusätzliche Informationen über die Ergebnisse zur Verfügung stellen", heißt es in dem Bericht.

Am 12. Oktober erklärte der russische Inlandsgeheimdienst FSB, dass der Organisator des Terroranschlags auf die Krim-Brücke der Leiter des militärischen Geheimdienstes der Ukraine gewesen sei. "Der Sprengstoff wurde von Odesa über Bulgarien, Georgien und Armenien geliefert. Im Rahmen des Strafverfahrens wurden bereits Staatsangehörige Russlands, der Ukraine und Armeniens festgenommen (Arthur Terchanyan, geboren 1985). Der FSB hat herausgefunden, dass die Ladung mit dem getarnten Sprengstoff für den Terroranschlag auf der Krim-Brücke durch den Austausch von Dokumenten bei der Zollabfertigung der Ladung in Eriwan in den LKW gelangt ist", so der FSB.

1406 Mal angesehen

ARTICLES IN ENGLISH»



MEISTGELESEN



AKTUELLES



OPINION



Call for Contributors: Caucasus Watch is looking for experts, journalists and fact-checking specialists!

“Caucasus Watch” is seeking local specialists from Georgia, Armenia, Azerbaijan and the North Caucasus region, to assist our research endeavours and help enrich our content.

“Caucasus Watch” is an independent platform, which provides coverage of recent developments in various locations of the Caucasus region for the German and overall European stakeholders. We are an international team of Caucasus enthusiasts and are currently looking for local contributors who focus on social, economic, political and security dynamics of the said region.

The platform offers: I) a flexible format of cooperation, as well as competitive remuneration; II) access to English and German speaking readership in the wider European region; III) an opportunity to join the network of regional specialists through the initiatives and events to be organized by the Caucasus Watch and partner institutions.

Interested individuals are asked to provide a CV and a cover letter along with an abstract or a writing sample (in English or German), to the following address: redaktion@caucasuswatch.de.

Additional questions can be directed to Igor Dostalik through: i.dostalik@caucasuswatch.de.