Kasachstan, Aserbaidschan, Georgien und die Türkei akzeptieren Fahrplan für transkaspischen Korridor

Kasachstan, Aserbaidschan, Georgien und die Türkei akzeptieren Fahrplan für transkaspischen Korridor

Am 25. November wurde der "Fahrplan für den transkaspischen Korridor" nach dem Treffen der Außenminister von Kasachstan, Aserbaidschan, Georgien und der Türkei in Aktau angenommen, berichtet die Pressestelle des kasachischen Außenministeriums.

In dem Dokument heißt es, dass die Umsetzung der Vereinbarungen die Produktionskapazität des transkaspischen Korridors von derzeit 1,5 Millionen Tonnen auf 10 Millionen Tonnen pro Jahr bis 2025 erhöhen wird. Die Parteien erörterten und vereinbarten Maßnahmen zur beschleunigten Entwicklung der internationalen Transportwege und zur Stärkung der Zusammenarbeit in der Region Kaspisches Meer-Schwarzes Meer. Die Teilnehmer stellten fest, dass sie in Bezug auf die Hauptbereiche der Entwicklung des Verkehrspotenzials übereinstimmen. Sie bestätigten das gegenseitige Interesse an einer Intensivierung der direkten Kontakte auf Regierungsebene.

Mukhtar Tleuberdi, stellvertretender Premierminister von Kasachstan und Außenminister, erklärte den Ansatz der kasachischen Seite zur Entwicklung der transkaspischen internationalen Transportroute und des mittleren Korridors. "Kasachstan setzt sich für eine konstruktive Interaktion und einen offenen Dialog ein, um das Transit- und Verkehrspotenzial der gesamten kaspischen Region vollständig zu erschließen", so der kasachische Außenminister.

Kairbek Uskenbayev, Minister für Industrie und Infrastrukturentwicklung Kasachstans, wies die Teilnehmer auf die Notwendigkeit hin, konkrete Entscheidungen über die künftige Entwicklung des transkaspischen Korridors zu treffen. Ihm zufolge hat der Güterverkehr entlang des Korridors um ein Vielfaches zugenommen. "In den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres wurden auf der transkaspischen internationalen Transportroute über die Seehäfen Aktau und Kurik rund 1,5 Millionen Tonnen Fracht transportiert, doppelt so viel wie im Vorjahr", sagte er.

TRACECA (Verkehrskorridor Europa-Kaukasus-Asien) ist ein Sonderprojekt im Rahmen der technischen Hilfe für den Verkehrskorridor Europa-Kaukasus-Asien-Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (TASIS). Es wird mit Unterstützung der Europäischen Union durchgeführt. Das Projekt wurde auf der Konferenz in Brüssel im Mai 1993 unter Beteiligung von 8 Ländern (5 zentralasiatische Länder, Kasachstan und 3 kaukasische Republiken) angenommen.

726 Mal angesehen

ARTICLES IN ENGLISH»



MEISTGELESEN



AKTUELLES



OPINION



Call for Contributors: Caucasus Watch is looking for experts, journalists and fact-checking specialists!

“Caucasus Watch” is seeking local specialists from Georgia, Armenia, Azerbaijan and the North Caucasus region, to assist our research endeavours and help enrich our content.

“Caucasus Watch” is an independent platform, which provides coverage of recent developments in various locations of the Caucasus region for the German and overall European stakeholders. We are an international team of Caucasus enthusiasts and are currently looking for local contributors who focus on social, economic, political and security dynamics of the said region.

The platform offers: I) a flexible format of cooperation, as well as competitive remuneration; II) access to English and German speaking readership in the wider European region; III) an opportunity to join the network of regional specialists through the initiatives and events to be organized by the Caucasus Watch and partner institutions.

Interested individuals are asked to provide a CV and a cover letter along with an abstract or a writing sample (in English or German), to the following address: redaktion@caucasuswatch.de.

Additional questions can be directed to Igor Dostalik through: i.dostalik@caucasuswatch.de.