Separatistisches Abchasien meldet Mangel an Strom aus Russland

Separatistisches Abchasien meldet Mangel an Strom aus Russland

Am 29. November übergab Kristina Ozgan, de-facto-Vizepremierministerin und Wirtschaftsministerin des separatistischen Abchasien, dem de-facto-Präsidenten des besetzten Abchasien, Aslan Bzhania, einen Bericht über die Umsetzung von Anweisungen zur Energieversorgung. Die Anweisungen wurden erteilt und betrafen den Umfang und die Bedingungen des Stromflusses aus Russland, der am 22. November begann, sowie den Zeitplan für die Reparaturarbeiten an der Hochspannungsleitung von Achguara.

Ozgan zufolge hat die russische Seite dem Erhalt von 280 Millionen kWh zugestimmt. Diese Menge reiche jedoch nicht aus, um die Republik bis Ende 2022 unterbrechungsfrei mit Strom zu versorgen. Dafür seien 340 Mio. kWh erforderlich.

"Derzeit haben wir einen täglichen Verbrauch von 8,7 Mio. kWh, wovon etwa 6,6 Mio. kWh russischer Strom sind und etwa 2 Mio. kWh vom Kraftwerk Ingur bezogen werden. Es finden auch Arbeitssitzungen mit der Leitung des Kraftwerks statt, um herauszufinden, ob das Kraftwerk Ingur die erzeugte Strommenge erhöhen kann. Diese Woche werden wir einen vereinbarten Zeitplan vorlegen, um zu sehen, ob wir Ausfälle vermeiden können", fügte Ozgan hinzu.

Bezüglich des Wiederaufbaus der Achguara-Freileitung berichtete Ozgan, dass die Mitarbeiter von Chernomorenergo zusammen mit den beteiligten Spezialisten mit den Reparaturarbeiten an der Freileitung begonnen hätten. "Nach dem Zeitplan werden die Reparaturarbeiten an der Achguara-Freileitung bis Ende Dezember dieses Jahres abgeschlossen sein", schloss der stellvertretende Ministerpräsident ab.

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