Surabischwili traf Charles Michel in Brüssel

Surabischwili traf Charles Michel in Brüssel

Am 9. Juni traf die georgische Staatspräsidentin Salome Surabischwili in Brüssel mit Charles Michel, dem Präsidenten des Europäischen Rates, zusammen. Das Gespräch fand nur wenige Tage nach der Verabschiedung einer harten Entschließung des Europäischen Parlaments zur ‘Verletzungen der Medienfreiheit und der Sicherheit von Journalisten in Georgien’ statt, in der nicht klar gefordert wurde, Georgien den Status eines EU-Kandidaten zu verleihen. Stattdessen hieß es, dass die legitimen Bestrebungen des georgischen Volkes erfüllt werden sollten und dass die EU-Institutionen versuchen sollten, Georgien den EU-Kandidatenstatus zu verleihen.

Am 9. Juni nahm Präsidentin Surabischwili auch an der Veranstaltung ‘Frauen in Konflikten’ teil, die von Präsident Charles Michel ausgerichtet wurde und an der unter anderem die First Lady der Ukraine, Olena Zelenska, teilnahm. Die georgische Präsidentin stellte auf der Veranstaltung fest, dass die derzeitige Situation in der Ukraine zeige, dass Frauen nicht länger Opfer seien und dass sie mutig einen der erstaunlichsten Beweise für eine umfassende soziale Einheit erbracht hätten.

Zuvor, am 17. Mai, traf Irakli Garibaschwili während eines zweitägigen Besuchs in Brüssel mit den Präsidenten des Europäischen Rates und des Europäischen Parlaments zusammen. Garibaschwili und Michel sprachen über die nächsten Schritte Georgiens auf dem Weg zur EU-Mitgliedschaft sowie über die bisherigen Reformen des Landes und die Umsetzung des Assoziierungsabkommens, wie die Pressestelle des georgischen Premierministers mitteilte. Angesichts der Aktivitäten Russlands in der Ukraine sowie in der besetzten Region Zchinwali und Abchasien erörterten die beiden Offiziellen die regionale Sicherheitslage. Im Anschluss an das Gespräch twitterte Präsident Michel, die EU sei entschlossen, ihr Engagement in Georgien weiter zu verstärken, aber demokratische Prozesse und rechtsstaatliche Reformen seien wichtiger denn je.

2021 Mal angesehen

ARTICLES IN ENGLISH»



MEISTGELESEN



AKTUELLES



OPINION



Call for Contributors: Caucasus Watch is looking for experts, journalists and fact-checking specialists!

“Caucasus Watch” is seeking local specialists from Georgia, Armenia, Azerbaijan and the North Caucasus region, to assist our research endeavours and help enrich our content.

“Caucasus Watch” is an independent platform, which provides coverage of recent developments in various locations of the Caucasus region for the German and overall European stakeholders. We are an international team of Caucasus enthusiasts and are currently looking for local contributors who focus on social, economic, political and security dynamics of the said region.

The platform offers: I) a flexible format of cooperation, as well as competitive remuneration; II) access to English and German speaking readership in the wider European region; III) an opportunity to join the network of regional specialists through the initiatives and events to be organized by the Caucasus Watch and partner institutions.

Interested individuals are asked to provide a CV and a cover letter along with an abstract or a writing sample (in English or German), to the following address: redaktion@caucasuswatch.de.

Additional questions can be directed to Igor Dostalik through: i.dostalik@caucasuswatch.de.