Dmitri Peskow:

Dmitri Peskow: "Um russische Friedenstruppen in Bergkarabach mit einem UN-Mandat auszustatten, bedarf es einer Zustimmung von Armenien und Aserbaidschan"

Am 29. Dezember sagte Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten, als Reaktion auf die Erklärung von Nikol Paschinjan, dass für die Erteilung eines UN-Mandats für die russischen Friedenstruppen in Bergkarabach die Zustimmung von Armenien und Aserbaidschan erforderlich sei.

"Internationale Friedenstruppen können eingesetzt werden, wenn beide Konfliktparteien zustimmen, und das ist nicht nur Armenien, sondern auch Aserbaidschan", fügte Peskow hinzu. "Armenien ist einer unserer engsten Verbündeten, während Aserbaidschan unser wertvollster und liebster Partner ist", betonte der Kreml-Sprecher.

Er sagte auch, dass Russland seine Bemühungen fortsetzen werde, die Beilegung des Konflikts zwischen Armenien und Aserbaidschan zu erleichtern. "Die Russische Föderation setzt ihre Vermittlungsbemühungen fort und beabsichtigt, sie fortzusetzen und dabei vor allem die auf trilateraler Basis getroffenen Vereinbarungen umzusetzen", erklärte er.

Der russische Präsident Wladimir Putin und der armenische Premierminister Nikol Paschinjan hätten am Rande eines informellen GUS-Gipfels über die Blockade des Latschin-Korridors durch Aserbaidschaner gesprochen. "Wir sind besorgt über die Spannungen, die um den Latschin-Korridor entstanden sind", fügte Peskow hinzu.

Peskow versicherte, dass die russische Seite ihre Arbeit und Bemühungen im Kontakt mit Eriwan und Baku fortsetzen werde.

Wie Caucasus Watch bereits berichtete, sagte der armenische Ministerpräsident Nikol Paschinjan auf der Sitzung der armenischen Regierung am 29. Dezember: "Wenn Russland aus objektiven oder subjektiven Gründen nicht in der Lage ist, Stabilität und Sicherheit in [dem separatistischen] Bergkarabach zu gewährleisten, dann sollte es eine Diskussion im UN-Sicherheitsrat anstoßen, um dem russischen Militärkontingent ein Mandat des UN-Sicherheitsrats zu erteilen."

671 Mal angesehen

ARTICLES IN ENGLISH»



MEISTGELESEN



AKTUELLES



OPINION



Call for Contributors: Caucasus Watch is looking for experts, journalists and fact-checking specialists!

“Caucasus Watch” is seeking local specialists from Georgia, Armenia, Azerbaijan and the North Caucasus region, to assist our research endeavours and help enrich our content.

“Caucasus Watch” is an independent platform, which provides coverage of recent developments in various locations of the Caucasus region for the German and overall European stakeholders. We are an international team of Caucasus enthusiasts and are currently looking for local contributors who focus on social, economic, political and security dynamics of the said region.

The platform offers: I) a flexible format of cooperation, as well as competitive remuneration; II) access to English and German speaking readership in the wider European region; III) an opportunity to join the network of regional specialists through the initiatives and events to be organized by the Caucasus Watch and partner institutions.

Interested individuals are asked to provide a CV and a cover letter along with an abstract or a writing sample (in English or German), to the following address: redaktion@caucasuswatch.de.

Additional questions can be directed to Igor Dostalik through: i.dostalik@caucasuswatch.de.