Nika Melia über Georgiens Parteistruktur und Polarisierung

Nika Melia über Georgiens Parteistruktur und Polarisierung

In einem Interview mit Mtavari Arkhi TV vom 26. Juli unterstrich Nika Melia, Vorsitzender der Vereinigten Nationalen Bewegung (UNM), die Notwendigkeit, die Parteistruktur zu stärken, neue Partner und Anhänger zu finden und "frühere Fehler im Kampf gegen die diktatorische Regierung einzugestehen".

Melia betonte die Notwendigkeit, aufrichtig zu sein, wenn es darum geht, ehemalige Anhänger des regierenden Georgischen Traums (GT) auf die Seite der Opposition zu bringen. Er sagte: „Ich würde diese Person niemals zu einem Verbündeten machen können, wenn ich den Anhängern des Georgischen Traums von gestern erzählen würde, dass das Rechtssystem während der Regierung der Vereinten Nationalen Bewegung autonom war.“

„Die Vereinte Nationale Bewegung ist jetzt eine andere Partei, und sie ist aus ihren vergangenen Fehlern gewachsen. Ich möchte, dass alle unsere potenziellen Freunde dies erkennen“, fügte er hinzu. Der Vorsitzende Melia betonte auch, dass andere Oppositionsparteien ihre Wählerschaft erweitern sollten. „Damit wir eines Tages, wenn wir zusammenkommen, eine bedeutende Anzahl [von Wählern] haben“, betonte Melia. Als er das Haupthindernis der Opposition beschrieb, bemerkte er: „Wir sollten darauf abzielen, passiven Wähler in engagierte Bürger Georgiens zu verwandeln.“

Melia ist der Ansicht, dass die Polarisierung weitergehen wird, weil eine Gruppe [Georgischer Traum] die Kontrolle erlangt hat und versucht, das Land in den Schoß des Imperiums zu führen, während die andere [Opposition] versucht, es nach Europa zurückzubringen. Nach Ansicht des UNM-Vorsitzenden könnte die Polarisierung möglicherweise verhindert werden, wenn die Regierungspartei ihre Verbindung zu Russland aufgibt.

1776 Mal angesehen

ARTICLES IN ENGLISH»



MEISTGELESEN



AKTUELLES



OPINION



Call for Contributors: Caucasus Watch is looking for experts, journalists and fact-checking specialists!

“Caucasus Watch” is seeking local specialists from Georgia, Armenia, Azerbaijan and the North Caucasus region, to assist our research endeavours and help enrich our content.

“Caucasus Watch” is an independent platform, which provides coverage of recent developments in various locations of the Caucasus region for the German and overall European stakeholders. We are an international team of Caucasus enthusiasts and are currently looking for local contributors who focus on social, economic, political and security dynamics of the said region.

The platform offers: I) a flexible format of cooperation, as well as competitive remuneration; II) access to English and German speaking readership in the wider European region; III) an opportunity to join the network of regional specialists through the initiatives and events to be organized by the Caucasus Watch and partner institutions.

Interested individuals are asked to provide a CV and a cover letter along with an abstract or a writing sample (in English or German), to the following address: redaktion@caucasuswatch.de.

Additional questions can be directed to Igor Dostalik through: i.dostalik@caucasuswatch.de.