Kontroverse innerhalb der Vereinten Nationalen Bewegung

Kontroverse innerhalb der Vereinten Nationalen Bewegung

Die Mitglieder der Vereinten Nationalen Bewegung (UNM), Georgiens größter Oppositionspartei, haben interne Wahlen gefordert. Mehrere regionale Parteifunktionäre forderten auf einer Pressekonferenz am 9. November Wahlen auf allen Parteiebenen. Obwohl die Redner Nika Melia, den derzeitigen Parteivorsitzenden, nicht ausdrücklich erwähnten, sagten sie, dass Wahlen für diese Position von größter Bedeutung seien.

Nika Melia, der Vorsitzende der Nationalen Bewegung, erklärte auf der Pressekonferenz am 9. November, er sei bereit, diese Wahlen überall und jederzeit abzuhalten. "Jeder sollte wissen, dass ich bereit war, bin und sein werde, an jeder Art von Wahlen teilzunehmen, insbesondere an parteiinternen Wahlen, vor allem wenn ich viel zu sagen habe", fügte er hinzu. 

Zur Forderung nach innerparteilichen Wahlen sagte Melia, es sei nichts Neues diskutiert worden. Der Parteivorsitzende kommentierte das Format der Erklärung seiner Parteifreunde und sagte voraus, dass die nächste Zeit zweifellos den tatsächlichen Grund und Zweck der so abrupten Behandlung dieses Problems offenlegen werde. "Die unmittelbare Zukunft wird zweifellos die wahren Beweggründe für die überstürzte Behandlung dieser Angelegenheit offenbaren, zumal die wichtigsten Einschätzungen des Europäischen Parlaments heute das Hauptthema der Diskussion hätten sein sollen", fügte er hinzu.

"Vor anderthalb Monaten habe ich im Rahmen dieser Gespräche das Thema der Parteienwahlen angesprochen, und zwar auf meine Initiative hin und in Anwesenheit derjenigen, die jetzt Wahlen fordern. Wahlen waren ein Thema, auf das sich alle einigen konnten; die einzigen Fragen, die zur Debatte standen, waren die Termine und Verfahren. Wahlen sind etwas, womit ich mich beschäftigen kann, wenn es welche gibt. Ich möchte, dass alle wissen, dass ich bereit war, bin und sein werde, an jeder Art von Wahlen teilzunehmen, insbesondere an parteiinternen Wahlen, vor allem, wenn ich viel zu sagen habe", so Melia abschließend.

441 Mal angesehen

ARTICLES IN ENGLISH»



MEISTGELESEN



AKTUELLES



OPINION



Call for Contributors: Caucasus Watch is looking for experts, journalists and fact-checking specialists!

“Caucasus Watch” is seeking local specialists from Georgia, Armenia, Azerbaijan and the North Caucasus region, to assist our research endeavours and help enrich our content.

“Caucasus Watch” is an independent platform, which provides coverage of recent developments in various locations of the Caucasus region for the German and overall European stakeholders. We are an international team of Caucasus enthusiasts and are currently looking for local contributors who focus on social, economic, political and security dynamics of the said region.

The platform offers: I) a flexible format of cooperation, as well as competitive remuneration; II) access to English and German speaking readership in the wider European region; III) an opportunity to join the network of regional specialists through the initiatives and events to be organized by the Caucasus Watch and partner institutions.

Interested individuals are asked to provide a CV and a cover letter along with an abstract or a writing sample (in English or German), to the following address: redaktion@caucasuswatch.de.

Additional questions can be directed to Igor Dostalik through: i.dostalik@caucasuswatch.de.