Georgien will Freihandelsabkommen mit Golfstaaten

Georgien will Freihandelsabkommen mit Golfstaaten

Georgien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben Gespräche über ein Freihandelsabkommen aufgenommen, wie Georgien Aktuell berichtet. Der georgische Präsident und eine Delegation der georgischen Regierung habe sich am 10. April zu Konsultationen am Persischen Golf aufgehalten.

Die Nachrichtenseite Agenda.ge berichtete, dass das künftige Freihandelsabkommen mit den Golfstaaten eines der wichtigsten Themen gewesen sei, das bei dem Treffen zwischen Georgiens Wirtschaftsminister Dimitri Kumsischwili und dem Wirtschaftsminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Sultan Bin Saeed Al Mansuri, erörtert wurde: „Wir haben über den Anstieg des Handelsvolumens zwischen beiden Ländern sowie über die Höhe der Investitionen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten gesprochen. Bis heute übersteigt diese Zahl 800 Millionen US-Dollar und wir hoffen, dass sich die Investitionen in Zukunft fortsetzen. Die Anzahl der Besucher, die von Fluggesellschaften befördert werden – Fly Dubai und Air Arabia (die letztes Jahr mehr als 325.000 Besucher nach Georgien brachten) – ist ebenfalls von größter Wichtigkeit“, zitiert Agenda.ge Kumsishvili. Sultan bin Saeed Al Mansuri habe die Entwicklungen in den Beziehungen zwischen beiden Ländern in den letzten Jahren unterstrichen: „Ich bin fasziniert und schätze die Veränderungen, die in Ihrem Land vorgenommen werden, und die Offenheit Ihres Landes, Investitionen anzuziehen“.

Die georgischen Wirtschaftsbeziehungen zu den VAE wiesen in den letzten Jahren ein starkes Wachstum auf (Georgien Aktuell). Im Jahr 2017 seien die Direktinvestitionen aus den VAE mit rund 63 Millionen US-Dollar auf den höchsten Stand seit 2013 angestiegen. In der Vergangenheit hatten Unternehmen aus den VAE unter anderem in das Luxushotel „The Biltmore“ in Tiflis und in die georgische Landwirtschaft investiert. Auf dem „Belt & Road Forum“ in Tiflis im November 2017 hatte ein Vertreter der Föderation angekündigt, künftig verstärkt in die georgische Infrastruktur investieren zu wollen (Georgien Aktuell).

 
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